Wissenswertes über Spielwaren
Ein elektrischer Puppenherd mit kleinen Töpfen und Pfannen, auf dem
richtig echt gekocht werden konnte war das Top-Weihnachtsgeschenk für
Mädchen so um 1960.
Ein solcher Puppenherd war aus Blech, rechteckig, weiss lackiert
und hatte vier Kochplatten wie ein richtiger Herd.
Im Herd gab es auch einen
Backofen, in dem in kleinen Kuchenformen Puppenkuchen gebacken werden
konnten. Dazu gab es von Dr. Oetker ein Kinderkochbuch mit Gerichten in
kleinen Mengenangaben, die man auf dem Puppenherd leicht nachkochen
konnte.
Meistens schon am 1. Weihnachtsfeiertag begann das grosse Kochen
und die erste selbst gekochte Buchstabensuppe schmeckte viel besser als
die von Mutter. Kleine selbstgebackene Marmorkuchen waren auch der
Renner überhaupt.
Oft kochte man Gerichte die Sonntags für die Familie
zubereitet wurden im Kleinen auf dem Puppenherd nach.
So lernte man damals
als Mädchen ganz einfach Kochen. Sozusagen spielend.